Sogar Armstrong hat in diese Einführung investiert!

Die Geschichte schien immer zu schön zu sein: Lance Armstrong besiegte zunächst Hodenkrebs und gewann dann sieben Mal die Tour de France. Aber spätestens 2013 waren die Beweise so überzeugend, dass er in einem Interview mit der Opera Winfrey zugab, dass er Drogen nahm. Es kostete ihn nicht nur die Titel der Tour de France, sondern auch viele Millionen Dollar. Seine Sponsoren hörten nicht nur sofort auf zu kooperieren, sondern verklagten den Athleten auch auf Schadenersatz. Armstrong musste schließlich etwa zwanzig Millionen Dollar für außergerichtliche Vergleiche zahlen. Weitere fünf Millionen Dollar kamen hinzu, weil der Staat auch wegen Betrugs verklagt wurde – die Post war jahrelang Hauptsponsor von Armstrong gewesen.

Dass der Athlet nicht völlig zerstört ist, erklärt sich aus einer cleveren Investition: Er war einer der ersten Investoren in Uber. Im Jahr 2009 investierte er 100.000 Dollar in einen Mobilfunkanbieter und wird diesen Betrag wahrscheinlich vervielfachen. Armstrong will diesen Erfolg heute systematisch ausbauen und hat deshalb die Investmentgesellschaft Next Ventures gegründet. Die folgenden Venture-Capital-Gesellschaften wiederum gaben ihre ersten Investitionen bekannt: Armstrong erwarb PowerDot-Aktien. Startup hat ein kleines tragbares Gerät entwickelt, das die Muskeln elektrisch stimuliert und von einem Smartphone gesteuert werden kann. Im Idealfall erholt sich der Körper des Athleten schneller. Allerdings ist der Kauf nicht so günstig: In Deutschland kostet PowerDot 2.0 in der günstigsten Version 199 Euro.

Dennoch scheint Armstrong sicher zu sein, dass er damit Geld verdienen wird. Es ist kein Zufall, dass die ersten Investitionen seines Unternehmens im Sportbereich getätigt wurden. Der ehemalige Radfahrer will sich vor allem auf den Fitness-, Ernährungs- und Wellnessmarkt konzentrieren. Sein Name ist jedoch nicht immer nützlich. Armstrong sagte kürzlich in einem Interview, dass viele potenzielle Geschäftspartner die Möglichkeit einer Zusammenarbeit grundsätzlich ausschließen. Ihr Argument, das nicht vollständig widerlegt werden kann, ist, dass es schwierig ist, einem Drogenstraftäter zu vertrauen, der seit vielen Jahren Drogen nimmt. Eine ehemalige Radsportlerin ist mit ihrer Familie nach Colorado gezogen. Floyd Landis, ein ehemaliger Teamkollege und Hauptzeuge im Fall Armstrong, lebt ebenfalls dort. Er ist auch im Handel und Hanfhandel tätig.

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